Pflichtfeuerwehr NRW


Pflichtfeuerwehr NRW
Welche Aussagen treffen auf Pflichtfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen zu?

√ Die Gemeinde hat eine Pflichtfeuerwehr einzurichten, wenn eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustande kommt oder der Feuerschutz durch die Bestehende Feuerwehr nicht gewährleistet werden kann.
√ Jeder Einwohner zwischen dem 18. und 60. Lebensjahr kann herangezogen werden.
  Nur Einwohner, die im öffentlichen Dienst beschäftigt oder verbeamtet sind, können verpflichtet werden.
√ Herangezogene haben die gleichen Rechten und Pflichten wie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.
√ Mitglieder anderer Hilfsorganisationen können nicht herangezogen werden.
  Mitglieder des THW können zeitlich begrenzt auch im Brandschutz eingesetzt werden.

FSHG §14: Pflichtfeuerwehren
(1) Die Gemeinde hat eine Pflichtfeuerwehr einzurichten, wenn eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustande kommt oder die bestehende öffentliche Feuerwehr einen ausreichenden Feuer- schutz nicht gewährleisten kann.
(2) Zur Pflichtfeuerwehr kann jeder Einwohner vom 18. bis zum 60. Lebensjahr herangezogen werden, falls er nicht aus einem wichtigen Grund die Heranziehung ablehnen kann. Ob ein wichtiger Grund vorliegt, entscheidet der Rat, sofern er nicht die Entscheidung auf den Bür- germeister oder einen Ausschuß übertragen hat. Polizeivollzugsbeamte, Einsatzkräfte der nach § 18 mitwirkenden privaten Hilfsorganisationen sowie die Angehörigen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk können zur Pflichtfeuerwehr nicht herangezogen werden.
(3) Für die Herangezogenen gelten die gleichen Rechte und Pflichten wie für ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr.