Entstehung Stichflamme


Entstehung Stichflamme
Wie entsteht eine Stichflamme in der Regel?

√ Ein zu fettes Gemisch wird mit Luft verdünnt und gezündet
  Die durch Wärmestrahlung und Konvektion gebildeten pyrolysen Gase entzünden sich
  Durch Abkühlung der Brandgase in Folge von Sauerstoffmangel entsteht ein Unterdruck im Brandraum. Wird eine Belüftungsöffnung geschaffen, wird zuerst Umgebungsluft eingesogen und dann unter Druckentwicklung gezündet

Stichflammen sind kurzzeitig auftretende, sehr heiße Flammen, die Längen von 30 Metern und mehr erreichen können. Sie können zu erheblichen Verbrennungen von Einsatzkräften oder zu rettenden Personen führen sowie die Brandausbreitung erheblich fördern.
Vorraussetzung für eine Stichflammenbildung ist in der Regel ein zu fettes Gemisch, das sich oberhalb der oberen Explosionsgrenze (OEG) befindet. Dies entsteht ist beispielsweise in Räumen mit unvollständiger Verbrennung. Hier sammeln sich Brandrauch, Pyrolyseprodukte sowie brennbare Gase in hoher Konzentration.
Durch die Zufuhr von sauerstoffhaltiger Frischluft, beispielsweise durch eine Tür, vermischen sich brennbare Gase und Umgebungsluft und das Gemisch magert ab. Befindet es sich am oberen Rand der Explosionsgrenzen und ist eine Zündquelle vorhanden, kann eine Stichflamme entstehen.